Auftaktveranstaltung der "Service- und Beratungsstelle für energetische Quartiersentwicklung"

Team der Service- und Beratungsstelle für energetische Quartiersentwicklung

Team der Service- und Beratungsstelle für energetische Quartiersentwicklung

Gemeinsam mit Staatssekretär Stefan Tidow (Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz) und Staatssekretär Sebastian Scheel (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen) wurde die Servicestelle am 17.9.2019 im Rahmen einer Fachveranstaltung vorgestellt. Diese war zugleich der Auftakt für einen projektbegleitenden längerfristigen Fachaustausch. Vertreter*innen von Senats- und Bezirksverwaltungen, Verbänden, Vereinen und Versorgern identifizierten dabei konkrete Themen, die in den kommenden Monaten in Runden Tischen und zielgruppenspezifischen Workshops vertieft werden.

Bei der Entwicklung und Umsetzung von energetischen Quartierskonzepten gilt es, städtebauliche Zielsetzungen und energetische Schwerpunkte mit­einander in Einklang zu bringen. Die partizipative Entwicklung von Maßnahmen und Fragen der Sozial­verträglichkeit spielen dabei eine wichtige Rolle. Deutschlandweit haben sich integrierte energetische Quartierskonzepte in den letzten Jahren zunehmend als investitionsvorbereitendes Instrument etabliert - sowohl für den Bestand als auch für Neubauquartiere. Berlin steht diesbezüglich deutlich hinter den Erwartungen zurück. Doch auch Berliner Quartiere sollen und müssen dazu beitragen, Energie und CO2 einzusparen.

Hieran knüpfen wir als Service- und Beratungsstelle für energetische Quartiersentwicklung an: Als neutrale Anlaufstelle des Landes Berlin hat sie vorrangig die Aufgabe, die Bezirksverwaltungen bei der Vorbereitung und Erstellung von energetischen Quartierskonzepten zu unterstützen und deren Umsetzung beratend zu befördern - innerhalb wie außerhalb von Städtebauförderkulissen.

Die Planergemeinschaft betreibt die Servicestelle in Kooperation mit der Berliner Energieagentur GmbH (Leadpartner) und Innovation City Management GmbH im Auftrag der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz zunächst bis Ende 2021.