Verstetigungskonzept Programm Soziale Stadt Bremen vorgestellt

Collage aus den drei Förderkulissen

In Bremen steht die Beendigung des Programms Soziale Stadt in drei Förderkulissen Neue Vahr, Osterholz-Tenever und Huckelriede an.

Um den Übergang in die Zeit nach der Städtebauförderung gut zu gestalten, erarbeitet die Planergemeinschaft im Auftrag der Bremer Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung ein Verstetigungskonzept. Derzeit wird dieses in verschiedenen Gremien vorgestellt und diskutiert. In diesen Diskussionen wird deutlich: Die "Denke" der Städtebauförderung ist nicht unbedingt die des Quartiers und diese wiederum nicht unbedingt die der Gesamtstadt.

Während Städtebauförderung eine zeitlich begrenzte Intervention ist, die Anstoßwirkung entfalten soll, gibt es in benachteiligten Nachbarschaften viele Bereiche der Quartiersentwicklung, die einer verstärkten und dauerhaften finanziellen Unterstützung bedürfen, insbesondere wenn die mit Städtebauförderungsmitteln erreichten Qualitäten erhalten bleiben sollen (z.B. die Pflege und Instandhaltung der geschaffenen Grün- und Freiräume). Wie kann man mit diesem Spannungsverhältnis umgehen? Wie können die Quartiere auch nach dem unumgänglichen Ende der Städtebauförderung die erreichte positive Entwicklungsdynamik aufrechterhalten?

Die Planergemeinschaft schlägt eine zweijährige Übergangsphase vor, in der die drei Quartiere weiterhin Mittel für ihre Gebietsbudgets Soziale Stadt erhalten. In dieser Zeit sollen die Weichen für die Zeit nach dem Ende der Förderung gestellt werden. Dafür sind in dem Verstetigungskonzept Bausteine auf der Ebene von Strukturen, Maßnahmen und Ressourcen formuliert. Diese geben den Akteuren ein Instrumentarium an die Hand, mit dem der Weg Richtung Verstetigung weiter ausbuchstabiert werden kann.

Eine Veröffentlichung des Verstetigungskonzepts ist in Vorbereitung.