Bebauungsplan F 92 "Hallenbad" in der Stadt Falkensee

Mit der Aufstellung des Bebauungsplans F 92 soll Planungsrecht für die Errichtung eines Hallen- und Freibades, einer Wellness- und Saunaanlage sowie ergänzender Nutzungen (Gastronomie, Kegelbahn) geschaffen werden. Als weiteres Planungsziel soll zudem die Errichtung eines Park + Ride-Platzes für den Bahnhof Seegefeld geprüft und planungsrechtlich gesichert werden. Der Geltungsbereich umfasst eine nördliche angrenzende öffentliche Grünfläche mit Bolzplatz, Beachvolleyfeld und BMX-Anlage, die im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens bestandsorientiert gesichert werden sollen.
Im Rahmen des Verfahrens wird eine verkehrstechnische Untersuchung und ein Schallschutzgutachten erstellt. Durch das Verkehrsgutachten sollen die derzeitigen und zu erwartenden Verkehrsstärken im angrenzenden Straßennetz untersucht und der Bedarf des ruhenden Verkehrs ermittelt werden. Weiterhin soll die Erschließungssituation für Fußgänger und Radfahrer beurteilt werden. Das Schallschutzgutachten soll die zu erwartenden Emissionen und die Verträglichkeit der Planung mit den angrenzenden sensiblen Wohnnutzungen untersuchen.
Die Aufstellung des Bebauungsplans F 92 ist erforderlich, da die beabsichtigte Entwicklung nach derzeit geltendem Planungsrecht nicht zulässig ist. Der Geltungsbereich liegt innerhalb des rechtskräftigen Bebauungsplans F 1A, 1. Änderung „Seegefeld-Ost“ der für den Bereich eine öffentliche Grünfläche festsetzt.
Das Plangebiet hat eine Größe von ca. 14 ha.

Bebauungsplan F 92 "Hallenbad" in der Stadt Falkensee
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Bearbeitung: 
Felix Hüppe, Elke Minor
Auftraggeber: 
Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Projektort: 
Berlin
Jahr: 
2017