Bebauungsplan 7-98VE "Lichtenrader Damm 227/251" im Bezirk Tempelhof-Schöneberg von Berlin

Anlass für die Aufstellung des Bebauungsplans ist die geplante Entwicklung von städtebaulich integrierten Geschosswohnungsbauten entlang des Lichtenrader Damms. Der hierzu vorliegende und als Grundlage für den Bebauungsplan dienende städtebaulich-architektonische Entwurf sieht die Errichtung von zwei dreigeschossigen Mehrfamilienhäusern zzgl. Staffelgeschossen vor. Insgesamt sollen ca. 150 Wohnungen entstehen. Zusätzlich ist die Einrichtung von ein bis zwei Kindertagespflegestellen in den Erdgeschossen vorgesehen. Die erforderlichen Stellplätze sollen in einer Tiefgarage sowie ergänzend oberirdisch untergebracht werden.
Um das neu entstehende Wohnquartier zur Dorfaue Lichtenrade hin zu öffnen, soll eine öffentliche, fußläufige Durchwegung festgesetzt werden.
Die planungsrechtliche Sicherung der zuvor genannten Ziele soll durch die Festsetzung eines allgemeinen Wohngebiets gem. § 4 BauNVO erfolgen.
Bei dem Vorhaben kommt das "Berliner Modell der kooperativen Baulandentwicklung" zur Anwendung, da die Geschossfläche Wohnen über 5.000 m² liegt. Das Modell regelt eine angemessene Beteiligung des Vorhabenträgers an den Folgekosten für die soziale Infrastruktur. Zum Erhalt und zur Stärkung einer sozial stabilen Bewohnerstruktur müssen zudem 30 % der Geschossfläche Wohnen als mietpreis- und belegungsgebundener Wohnraum zur Verfügung gestellt werden.
Das Plangebiet hat eine Größe von ca. 1,7 ha.

Bebauungsplan 7-98VE "Lichtenrader Damm 227/251" im Bezirk Tempelhof-Schöneberg von Berlin
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Bearbeitung: 
Elke Minor, Felix Hüppe
Auftraggeber: 
Bonava Wohnbau GmbH
Projektort: 
Berlin Tempelhof
Jahr: 
Regelverfahren gem. § 2 BauGB, seit 2019