Untersuchung zu Jugendprojekten in strukturschwachen und ländlichen Räumen

Jugendliche wollen und können die Entwicklung ihrer Stadt aktiv gestalten, wie zahlreiche erfolgreiche Projekte der Jugendbeteiligung zeigen. Bislang waren dabei Projekte in großstädtischen Kontexten im Fokus der Forschung. Zugleich ist bekannt, dass gerade Kleinstädte in strukturschwachen Räumen auf bürgerschaftlich getragenes Engagement angewiesen sind, um die Lebensqualität zu befördern. Ziel der Untersuchung im Rahmen des Forschungsprogramms Experimenteller Wohnungs- und Städtebau ist es daher, innovative partizipative Jugendprojekte in Kleinstädten zu identifizieren und ihre Wirkung auf die Stadtentwicklung herauszustellen.
Die Analyse erfolgt in drei Schritten: Sondieren (Überblick über 50 Beispielprojekte), Spezifizieren (Steckbriefe zu 15 Projekten) und Fundieren (7 Fallstudien). In Gruppeninterviews und Stadtspaziergängen berichten engagierte Jugendliche über ihre Aktivitäten. Erkenntnisse über Handlungsfelder und -räume, Akteure, Organisationsstrukturen, Hindernisse und förderliche Bedingungen werden in einem Expertenworkshop reflektiert. Auf dieser Basis werden Empfehlungen für eine passfähige Unterstützung von Jugendprojekten in Kleinstädten in strukturschwachen Räumen abgeleitet.

Untersuchung zu Jugendprojekten in strukturschwachen und ländlichen Räumen
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Bearbeitung: 
Kerstin Jahnke, Corinna Kennel (Projektleitung), Paul-Martin Richter
Auftraggeber: 
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
Projektort: 
gesamtes Bundesgebiet
Jahr: 
11/2019-