Untersuchung zu Jugendprojekten in strukturschwachen und ländlichen Räumen

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Jugendzentrum in Anklam
Auftraggeber
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
Projektort
gesamtes Bundesgebiet
Jahr
11/2019-06/2021

In einer qualitativ angelegten Studie hat die Planergemeinschaft partizipative Jugendprojekte in Kleinstädten betrachtet und ihre Wirkung auf die Stadt- und Ortsentwicklung untersucht. Die Analyse erfolgte in mehreren Vertiefungsschritten von einem bundesweiten Überblick über 50 Projekte bis zur Erarbeitung von sieben Fallstudien. Bei der Bereisung von sieben Kommunen berichteten engagierte Jugendliche und weitere Beteiligten in Gruppeninterviews und Stadtspaziergängen über die jeweiligen Aktivitäten. Auf dieser Basis wurden Empfehlungen für eine passfähige Unterstützung von Jugendprojekten in Kleinstädten in strukturschwachen Räumen abgeleitet. Ergebnisse der Untersuchung wurden in einem Expertenworkshop diskutiert und sind in der Online-Publikation "Orte für uns - Orte für alle" aufbereitet.
Die Ergebnisse zeigen, dass Jugendengagement in Kleinstädten in unterschiedliche Richtungen wirkt: Es verändert städtebauliche Räume, trägt zum Gemeinwohl bei, fördert das Demokratieverständnis junger Menschen und schafft Identifikation mit dem Ort.

 

 

Unsere Leistungen

  • Bundesweite Erhebung und Analyse von Jugendprojekten in Kleinstädten 
  • sieben Fallstudien mit Projektbereisungen, Fokusgruppengesprächen, leitfadengestützte Interviews und Fotodokumentation in Anklam, Colditz, Forst, LK Wunsiedel, Leutkirch, Rodewisch und Twist
  • Wirkungsanalyse der Auswirkungen der Jugendprojekte auf Ortsentwicklung und sozialen Zusammenhalt
  • Ableitung von Empfehlungen für Bund, Länder, Kommunen, Vereine und weitere Akteur*innen 
  • Workshop mit Expert*innen aus Stadtentwicklung und Jugendarbeit sowie Jugendlichen aus den Fallstudien
  • Erstellung des Schlussberichts
  • Online-Publikation „Orte für uns – Orte für alle“
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