Es gibt viele Ideen, Kommunen nachhaltig grün zu gestalten, doch wenig Geld. Eine Möglichkeit, diese Hürde zu nehmen, bietet das Städtebauförderungsprogramm Zukunft Stadtgrün. 50 Millionen Euro stellt der Bund jedes Jahr für Maßnahmen bereit. Was müssen Kommunen beachten, die sich darum bewerben wollen?
Kerstin Jahnke und Kerstin Stelmacher, Alternative Kommunalpolitik 1/2019, S. 34 f
Im Rahmen des Innenstadtmanagement und Aktive Zentren Fürstenwalde wurde das bestehende Wegeleitsystem der Stadt um weitere Standorte erweitert. Das Wegeleitsystem (Rote Tafeln) dient der Besucherlenkung zu touristischen Zielpunkten. Es bestand der Wunsch die Inhalte der ca. 30 Tafeln im Internet zu präsentieren.
Die Stadt Fürstenwalde unterstützt den Förderverein für regionale Entwicklung e.V. der auf der Grundlage der proprietären Anwendung Portuna.cms zunächst eine Grundstruktur der Webseite "Fürstenwalder Stadtgeschichte erleben" erstellte.
Die Planergemeinschaft bereitete die vorliegenden Inhalte (Text und Bild) der bestehenden physischen Tafeln auf, unterstütze die Erstellung der Inhalte neuer Tafeln und übertrug die Inhalte auf die Webseite bzw. erstellte weitere Inhalte.
Die Seite wurde nach Abschluss der Maßnahme durch das Azubiprojekt weiter betreut und um weiterführende Inhalte ergänzt.
Im Rahmen des Stadtumbau Ost konzipierte die Planergemeinschaft für das Bezirksamt Lichtenberg die Inforoute Platte & Co mit den Projektpartnern Kompetenzzentrum Großsiedlungen e.V. und Museum Lichtenberg.
Die "Inforoute" zur Architektur des Industriellen Wohnungsbaus umfasst Informationstafeln im öffentlichen und halböffentlichen Raum von Friedrichsfelde-Süd, einen Flyer mit der Route und ergänzende Informationen auf einer Webseite. Ziel des Pojektes war die Dokumentation verschiedener Bautypen der sogenannten "Plattenbauweise" der DDR. Dies umfasste zum Beispiel die Q-Reihe (QX, QP, Q3A), P2, Punkthochhäuser, SK Scheibe, WBS 70 und weitere Typen, die in verschiedenen Zeitabschnitten entstanden sind. Dabei ist eine Besonderheit die Splanemann-Siedlung nahe dem U-Bhf. Tierpark, die Ende der 1920er Jahre geplant und als erste Plattenbausiedlung in Deutschland realisiert wurde. An 15 Standorten finden sich Informationen zu den verschiedenen Bautypen, zum Planungssystem der DDR, zur Entstehung der Siedlung, insbesondere zum Thema Freiraumsystem und Gesellschaftsbauten, mit zahlreichen historischen Fotos und Originalplänen.
Die Planergemeinschaft erstellte das inhaltliche Konzept, betreute die Umsetzung (Layout, Druck, Montage) von 15 Tafeln sowie eines begleitenden Flyers in einer Auflage von 10.000 Stück. Die Inforoute wurde mit einer öffentlichen Veranstaltung eingeweiht und findet bis heute Anklang.
Kerstin Jahnke, Kerstin Stelmacher, Juliane Wagner in: RaumPlanung, Fachzeitschrift für räumliche Planung und Forschung, Heft 186/ 4-2016, S. 40-46
Im Vorhaben wurde untersucht, wie der Aspekt der Umweltgerechtigkeit bei durchgeführten Maßnahmen in den Programmgebieten der Sozialen Stadt berücksichtigt wird. Ziel war, auf Grundlage der Untersuchungen Handlungsempfehlungen für die Implementierung des Anliegens der Umweltgerechtigkeit in das Programm Soziale Stadt abzuleiten. Auf einem bundesweiten Kongress wurden die Ergebnisse der Untersuchung im Juni 2016 vorgestellt.