Auf der Grundlage des Leitbautenkonzepts für die Potsdamer Mitte wurden für den Block am Staudenhof die städtebaulichen Vorgaben konkretisiert.
Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Redlich, Stadt + Verkehr und Urs Kohlbrenner umgesetzt. Im Rahmen des Blockkonzepts wurden zwei Konzeptvarianten erarbeitet.
Für die Vorzugsvariante wurden im Anschluss die Gebäudepässe erstellt. Für die Vorderhäuser mit historischer Grundstücksbreite (auf dem alten Stadtgrundriss) erfolgte eine Herleitung der Trauf- und Firsthöhen aus der historischen Recherche. Für die Gebäude auf den historischen Parzellen sowie für die Gebäude ohne historischen Hintergrund wurden Fassadenabwicklungen erstellt. In den Gebäudepässen sind die wichtigsten Vorgaben und Empfehlungen für das nachfolgende Wettbewerbsverfahren enthalten.
Die Planergemeinschaft ist seit 1997 in die Entwicklung der Potsdamer Mitte eingebunden.
Unsere Leistungen
Erarbeitung von städtebaulichen Lösungen (Parzellierung, Ausbildung des östlichen Blockrands, Möglichkeiten der Hofbebauung, Geschossigkeiten, Entwicklung der Trauf- und Firsthöhen, Umgang mit historischem Städtebau)
Entwicklung eines Nutzungskonzeptes (Nutzungsverteilung im Block und in den Etagen, Einarbeitung der Anforderungen des mietpreis- und belegungsgebundenen und nachhaltigen Wohnungsbaus)
Entwicklung von Lösungsansätzen für eine nachhaltige, innenstadtverträgliche Mobilität
Ergänzung/Konkretisierung der Ziele und Leitlinien
Erarbeitung von Gebäudepässen mit Vorgaben zu Bebauung, Gestaltung, Nutzung, Dichte etc.
Ich bin seit 2009 bei der Planergemeinschaft. Meine Schwerpunkte liegen in der integrierten Stadtentwicklung, der Erstellung von städtebaulichen Rahmenplänen und Entwürfen sowie der Betreuung von Wettbewerbsverfahren. An der Aufgabe der integrierten Stadtentwicklung schätze ich die Herausforderung, unterschiedliche Ansprüche an den Raum in Einklang zu bringen und daraus tragfähige Konzepte zu entwickeln. Als Ausgangspunkt für die Arbeit an städtebaulichen Entwürfen spielen für mich die Besonderheiten des jeweiligen Ortes eine große Rolle. Bei der Begleitung von Wettbewerben lege ich Wert auf Rechtssicherheit, Transparenz und faire Verfahren, um den unterschiedlichen Ideen Raum zu geben und so hochwertige Lösungen für die jeweilige Aufgabe und den Ort zu erzielen.
Dipl.-Ing. Architektur mit Schwerpunkt Städtebau und Regionalplanung, FH Aachen
Mein Weg in der Planergemeinschaft begann 1997 in der Bauleitplanung. Das dort erworbene Wissen im Planungsrecht ist immer noch ein wertvolles Fundament für meine Arbeit an städtebaulichen Gutachten und Konzepten.
Heute liegt mein Schwerpunkt in der Gebietsbetreuung von Programmen der Städtebauförderung. Dabei stehen Prozesssteuerung, Fördermittelmanagement, Öffentlichkeitsarbeit sowie die Unterstützung bei Planung und Umsetzung von Maßnahmen im Vordergrund. Ein weiteres Tätigkeitsfeld ist das Geschäftsstraßenmanagement, das durch die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Akteuren geprägt ist und vielfältige Perspektiven eröffnet.