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Warum Klimaanpassung und warum im Stadtumbau?

Der Klimawandel ist eine Herausforderung für jede Kommune. Auch Städte, die noch nicht auffällig von zunehmenden Hitze- und Trockenperioden, Starkregen oder Hochwasser betroffen sind, müssen sich schon heute auf die Folgen der Klimaänderung einstellen: längere und intensivere Witterungen mit Hitze, Trockenheit, Sturm und Starkregen. Während es Aufgabe des Klimaschutzes ist, menschengemachte Veränderungen des Klimas zu verhindern oder einzudämmen, ist Klimaanpassung die Notwendigkeit, sich den bereits eingetretenen und erwarteten Veränderungen zu stellen, um Schäden an Menschen, Umwelt und Infrastruktur abzuwenden oder abzuschwächen.

Die Toolbox wurde im Rahmen des Projekts "Klimaresilienter Stadtumbau" - einer Studie des Forschungsprogramms "Experimenteller Wohnungs- und Städtebau" (ExWoSt) vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und dem damailgen Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) - erarbeitet.

Kerstin Jahnke, Kerstin Stelmacher, Kim von Appen, Thomas Krahl

 
BBSR, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Bonn, 2020

Ursula Flecken in PLANERIN 1/2020: Genossenschaften - gemeinwohlorientiert und raumwirksam

Im Jahr 2019 besuchte uns der Deutschlandfunk ...

Im Jahr 2019 wurden für das Land Berlin erstmals umfassende Daten zur Verteilung von Umweltbelastungen in den einzelnen Stadtquartieren vorgelegt. Der Metropolenraum verfügte damit als einer der ersten über einen Indikatorensatz, mit dem die Umweltqualität kleinräumig in den einzelnen Stadtgebieten bestimmbar ist. 

Kern ist ein Umweltgerechtigkeits-Monitoring, das die vier Indikatoren „Lärm“, „Luftgüte“, „Bioklima“ sowie „Versorgung mit Grün- und Freiflächen“ und als fünften Indikator sozioökonomische Daten einbezieht. Die Ergebnisse der Untersuchung sind im Februar 2019 mit dem „Basisbericht Umweltgerechtigkeit“ veröffentlicht worden. Der Bericht ist von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz in enger Kooperation mit dem Umweltbundesamt, mehreren Universitäten sowie externen Planungsbüros erstellt worden. Er bildet eine wichtige Grundlage für Senatsverwaltungen und Bezirke, ressortübergreifend Strategien und Maßnahmen zu entwickeln, um ungleiche Umweltweltbelastungen zu verringern oder zu vermeiden.

Bereits seit 2010 wirkte die Planergemeinschaft an der Auswertung der Datengrundlagen und der Übertragung in kartografische, tabellarische und grafische Darstellungen zur Umweltgerechtigkeit mit und brachte in diesen Prozess praktische Erfahrungen aus der Stadtentwicklung ein. 

(Hrsg.) Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Abteilung Umweltpolitik, Abfallwirtschaft, Immissionsschutz
Mitarbeit: Udo Dittfurth (Projektleitung), Katja Scheinig (Grafik, Datenaufbereitung)

Es gibt viele Ideen, Kommunen nachhaltig grün zu gestalten, doch wenig Geld. Eine Möglichkeit, diese Hürde zu nehmen, bietet das Städtebauförderungsprogramm Zukunft Stadtgrün. 50 Millionen Euro stellt der Bund jedes Jahr für Maßnahmen bereit. Was müssen Kommunen beachten, die sich darum bewerben wollen?
 

Kerstin Jahnke und Kerstin Stelmacher, Alternative Kommunalpolitik 1/2019, S. 34 f

Kerstin Jahnke, Kerstin Stelmacher, Juliane Wagner in: RaumPlanung, Fachzeitschrift für räumliche Planung und Forschung, Heft 186/ 4-2016, S. 40-46