Westlich des S-Bahnhofs Marzahn liegt eine rund 9 ha große, derzeit gewerblich genutzte Fläche, deren Eigentümer eine Entwicklung zu einem urban gemischten Quartier aus Wohnen und Gewerbe anstrebte. Für das Gebiet wurde im Juli 2019 der Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan XXI-22-2 gefasst und ein reguläres B-Plan-Verfahren durch die Senatsverwaltung eingeleitet.
Ein diskursives städtebaulich-freiraumplanerisches Werkstattverfahren mit drei ausgewählten Büros sollte eine geeignete und tragfähige städtebauliche Struktur ermitteln.
Die Planergemeinschaft betreute das Verfahren und übernahm gemeinsam mit der Landschaftsarchitektin Astrid Zimmermann die Vorprüfung. Die Ergebnisse dienten anschließend als Grundlage für das Bebauungsplanverfahren und die hochbauliche Planung des Projektentwicklers.
Unsere Leistungen
Verfahrensorganisation: Terminkoordination und Kostenplanung
Auslobungserarbeitung: Ortsanalyse, Formulierung der Planungsziele und Erstellung der Verfahrensunterlagen
Koordination der Beteiligten: Unterstützung bei Auswahl und Beauftragung von Sachverständigen und Teilnehmenden sowie Organisation und Moderation von Abstimmungsterminen, Vorgesprächen und Werkstätten
Verfahrensdurchführung: Vorbereitung, Moderation, Protokollführung und -versand
Öffentlichkeitsbeteiligung: Einbindung von Betroffenenvertretungen und Organisation einer öffentlichen Ausstellung
Ich bin seit 2009 bei der Planergemeinschaft. Meine Schwerpunkte liegen in der integrierten Stadtentwicklung, der Erstellung von städtebaulichen Rahmenplänen und Entwürfen sowie der Betreuung von Wettbewerbsverfahren. An der Aufgabe der integrierten Stadtentwicklung schätze ich die Herausforderung, unterschiedliche Ansprüche an den Raum in Einklang zu bringen und daraus tragfähige Konzepte zu entwickeln. Als Ausgangspunkt für die Arbeit an städtebaulichen Entwürfen spielen für mich die Besonderheiten des jeweiligen Ortes eine große Rolle. Bei der Begleitung von Wettbewerben lege ich Wert auf Rechtssicherheit, Transparenz und faire Verfahren, um den unterschiedlichen Ideen Raum zu geben und so hochwertige Lösungen für die jeweilige Aufgabe und den Ort zu erzielen.
Ich arbeite bei der Planergemeinschaft seit 2007 und bin überwiegend in der Städtebauförderung tätig. Schwerpunkt sind die Programme „Nachhaltige Erneuerung“ und „Sozialer Zusammenhalt“. Zu meinen Kernaufgaben zählen Programmsteuerung, Fördermittelmanagement, Programmplanung und Monitoring sowie die Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation von Einzelmaßnahmen.
Meine Erfahrungen in kooperativen Arbeitsprozessen, Verwaltungsabläufen und Eventmanagement bringe ich zudem in Beteiligungsprojekten und Quartiersplanungen ein. Ich setze mich für die Weiterentwicklung von Orten ein, wobei mir besonders wichtig ist, Zusammenhalt zu fördern, Vielfalt zu ermöglichen und soziale Teilhabe zu stärken.
Seit 1992 arbeite ich als Stadt- und Regionalplanerin bei der Planergemeinschaft. Als Projektleiterin führe ich mit meinen Teams Projekte der integrierten Quartiersentwicklung, Bürgeraktivierung sowie zu Monitoring und Evaluation durch. Mein Fokus liegt auf dem Management von Städtebaufördergebieten und der integrierten sozialen Infrastrukturplanung. Ich mag die Vielfalt meiner Aufgaben und die Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams – im Büro wie mit Auftraggebenden.