Das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Köpenick ist ein bedeutender Standort für den Wohnungsneubau in Berlin. Im Rahmen einer städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme soll hier ein neues Stadtquartier entstehen. Auf den Flächen beiderseits der im Betrieb verbleibenden Bahnanlagen sind rund 1.800 Wohnungen, ausgedehnte Grünflächen, Schulen, Kindergärten und andere Gemeinbedarfseinrichtungen sowie zahlreiche Arbeitsplätze in kleineren produktionsorientierten Betrieben und Dienstleistungsunternehmen geplant.
Um der Entwicklung des 27 ha umfassenden neuen Stadtquartiers ein qualifiziertes und zukunftsweisendes städtebauliches Konzept zugrunde legen zu können, wurde ein zweistufiges Werkstattverfahren einschließlich zweier öffentlicher Bürgerwerkstätten durchgeführt.
Die Planergemeinschaft hat die zwei großen Werkstätten und die vorausgegangenen Sachverständigenkolloquien organisiert und betreut sowie die Vorprüfungen durchgeführt und die Kommunikation mit allen Beteiligten vorgenommen.
Unsere Leistungen
Organisation, Durchführung und Dokumentation von mehreren Sachverständigenkolloquien und zwei öffentlichen Bürgerwerkstätten
Kommunikation zwischen den beteiligten Akteur*innen
Durchführung einer Vorprüfung der städtebaulichen Entwürfe
Erstellung eines Vorprüfberichts mit Auflistung der wichtigsten Abweichungen zu den Vorgaben aus der Aufgabenstellung sowie Grafiken und Tabellen zu den städtebaulichen Kennzahlen (in vergleichender Aufbereitung)
Sammlung und Einflechtung der Rückmeldung der Sachverständigen
Ich bin seit 2009 bei der Planergemeinschaft. Meine Schwerpunkte liegen in der integrierten Stadtentwicklung, der Erstellung von städtebaulichen Rahmenplänen und Entwürfen sowie der Betreuung von Wettbewerbsverfahren. An der Aufgabe der integrierten Stadtentwicklung schätze ich die Herausforderung, unterschiedliche Ansprüche an den Raum in Einklang zu bringen und daraus tragfähige Konzepte zu entwickeln. Als Ausgangspunkt für die Arbeit an städtebaulichen Entwürfen spielen für mich die Besonderheiten des jeweiligen Ortes eine große Rolle. Bei der Begleitung von Wettbewerben lege ich Wert auf Rechtssicherheit, Transparenz und faire Verfahren, um den unterschiedlichen Ideen Raum zu geben und so hochwertige Lösungen für die jeweilige Aufgabe und den Ort zu erzielen.
Seit 2021 arbeite ich bei der Planergemeinschaft an städtebaulichen Gutachten, Entwürfen und integrierten Stadtentwicklungskonzepten. Zudem betreue ich Wettbewerbe und Gutachterverfahren. Besonders wichtig ist mir, komplexe Inhalte klar und ansprechend zu vermitteln, ob in Konzepten, Plänen oder in der Kommunikation. Gemeinsam mit Akteur*innen entwickle ich praxisnahe, interdisziplinäre Lösungen, die die vielfältigen Ansprüche an den urbanen Raum berücksichtigen. Dabei ist Teamarbeit für mich zentral, denn gute Ergebnisse entstehen nur gemeinsam, eine Haltung, die ich an unserer Genossenschaft sehr schätze.
M. Sc. Stadt- und Regionalplanung, BTU Cottbus-Senftenberg
Seit 2015 bin ich Teil der Planergemeinschaft. Ich arbeite in der angewandten Stadtforschung und an Projekten der integrierten Planung und Städtebauförderung. Auch erstelle ich städtebauliche Gutachten und betreue Wettbewerbsverfahren. Besonders interessiert mich, wie Stadt als komplexes Gefüge unterschiedlicher Interessengruppen und Bedarfe funktioniert und wie tragfähige Lösungen aus den verschiedenen Perspektiven von Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Öffentlichkeit entwickelt werden können. Ich arbeite gerne konzeptionell und kreativ im Team und schätze den genossenschaftlichen Zusammenhalt, in dem wir Verantwortung nicht nur für unsere Projekte, sondern für das gesamte Unternehmen tragen.
Ich arbeite bei der Planergemeinschaft seit 2007 und bin überwiegend in der Städtebauförderung tätig. Schwerpunkt sind die Programme „Nachhaltige Erneuerung“ und „Sozialer Zusammenhalt“. Zu meinen Kernaufgaben zählen Programmsteuerung, Fördermittelmanagement, Programmplanung und Monitoring sowie die Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation von Einzelmaßnahmen.
Meine Erfahrungen in kooperativen Arbeitsprozessen, Verwaltungsabläufen und Eventmanagement bringe ich zudem in Beteiligungsprojekten und Quartiersplanungen ein. Ich setze mich für die Weiterentwicklung von Orten ein, wobei mir besonders wichtig ist, Zusammenhalt zu fördern, Vielfalt zu ermöglichen und soziale Teilhabe zu stärken.