Anlass für die Aufstellung des Bebauungsplans ist die Schaffung der planungsrechtlichen Grundlagen für die Erweiterung des im "Europahaus" und im "Deutschlandhaus" am Askanischen Platz unterbrachten Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Ent-wicklung (BMZ). Auf einer derzeit als Parkplatz genutzten Fläche soll ein "Campus für Entwicklungszusammenarbeit" entstehen, der sich durch einen klimaneutralen Neubau mit zusätzlichen Büroflächen und Konferenzräumen sowie einem Besucher- und Informationszentrum auszeichnen soll. Aus dem städtebaulichen Wettbewerbsverfahren ging im November 2021 der Entwurf von HENN GmbH mit WES LandschaftsArchitektur als Sieger hervor. Dieser sieht den Bau eines Ensembles, bestehend aus zwei unterschiedlich hohen, im Erd- und im Untergeschoss miteinander verbundenen Baukörpern in offener Bauweise vor, die in ihrer Höhe gespiegelt Bezug zum Martin-Gropius-Bau und zum Dokumentationszentrum "Topographie des Terrors" an der Stresemannstraße nehmen. Das Plangebiet hat eine Größe von rd. 2,6 ha.
Seit 2014 verstärke ich das Team der Planergemeinschaft. Mein Tätigkeitsfeld umfasst verschiedene Maßstabsebenen - von regionalen bis zu Quartierskonzepten. Mein Schwerpunkt ist die vorbereitende und verbindliche Bauleitplanung. Als leidenschaftlicher Planer übernehme ich die fachliche und organisatorische Leitung von Projekten für öffentliche und private Auftraggeber*innen. Ich kümmere mich um ein effektives Zusammenwirken zwischen Planträgern, Kommunen und Fachbeteiligten. Mit meiner Expertise berate ich zudem Kommunen und Eigentümer*innen bei komplexen Planverfahren.