Bebauungsplan 5-124 "Wohnbebauung Rauchstraße" im Bezirk Spandau

Bild
Ausschnitt aus der Planzeichnung des Bebauungsplans
Auftraggeber
Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH (WBM)
Projektort
Berlin
Jahr
Beschleunigtes Verfahren gemäß § 13a BauGB, seit 2021

Das Plangebiet liegt im ehemaligen Entwicklungsgebiet Wasserstadt Berlin-Oberhavel. Die im Plangebiet liegenden Grundstücke befanden sich innerhalb des Bebauungsplans VIII-551, der eine Mischgebietsnutzung festsetzt. Mit der Aufstellung des B-Plan 5–124 wird, aufgrund der Veränderung der demografischen Entwicklung in Berlin, das Ziel verfolgt den Standort, als überwiegenden Wohnstandort mit sozialer Infrastruktur zu entwickeln. Neben rd. 350 Wohnungen sollen zusätzlich eine Stadtteilbibliothek sowie Gewerbeeinheiten entstehen. 

Der Bebauungsplan setzt allgemeine Wohngebiete fest. Die überbaubaren Grundstücksflächen werden mittels Baugrenzen und das Maß der baulichen Nutzung durch die höchstzulässige Grundflächenzahl und die höchstzulässige Geschossfläche in Verbindung mit der maximalen Geschossigkeit bestimmt. Weiterhin werden grünordnerische Maßnahmen wie z. B. Dach- und Fassadenbegrünung sowie Pflanzbindungen festgesetzt.

Im Verfahren waren immissionsschutzrechtliche Themen zu klären. Zu betrachtende Lärmquellen waren neben dem Verkehrslärm ein an das Plangebiet angrenzendes Gewerbegebiet sowie ein bestehendes Blockheizkraftwerk. Im Bebauungsplan werden geeignete Regelungen zur Vermeidung von Nutzungs- und Immissionskonflikten (z. B. besondere Fensterkonstruktionen, verglaste Vorbauten) zwischen Wohnen, Gewerbe und Verkehr gesichert.
Das Plangebiet hat eine Größe von rund 1,1 ha.

Besondere Herausforderungen

  • Altlasten, Artenschutz, Boden, Entwässerung, Freiraum, Schall, Umwelt / EFA, Verkehr
Zurück zur Übersicht